Por­trät aus der „Gar­ten­lau­be“ (1861)

Bogu­mil Goltz (* 20. März 1801 im damals preu­ßi­schen War­schau; † 12. Novem­ber 1870 in Thorn) war ein west­preu­ßi­scher humoristisch-​pädagogischer Schriftsteller.

Goltz wur­de nach dem Abschluss des Stu­di­ums Land­wirt und leb­te von 1847 an als frei­er Schrift­stel­ler in Thorn, von wo aus er Rei­sen durch Deutsch­land, Polen, Frank­reich, Eng­land, Ita­li­en und Ägyp­ten unter­nahm. Zudem ent­fal­te­te in grö­ße­ren Städ­ten Deutsch­lands und Öster­reichs eine umfang­rei­che Vor­trags­tä­tig­keit. Sei­ne Kind­heit und Jugend schil­dert er in den Büchern “Das Buch der Kind­heit” (1847) und “Jugend­le­ben” (1852).

Ein­trag in der „All­ge­mei­nen Deut­schen Bio­gra­phie“ von Hyacinth Hol­land: ADB Bd. 9, Leip­zig 1879, S. 353ff.

Wikipedia-​Eintrag

Bei­trä­ge im WPrJb bzw. in DW:

  • Andre­as Koer­ner: Bogu­mil Goltz und die Juden, WPrJb 67/​68 (2017/​2018), S. 119–125
  • Lud­wig Pietsch: Bogu­mil Goltz im Urteil eines Zeit­ge­nos­sen, WPrJb 20 (1970), S. 124f.
  • Wer­ner Schie­ne­mann: Bogu­mil Goltz. Deutsch-​polnische Begeg­nun­gen und Erfah­run­gen in der Dar­stel­lung des Dich­ters, WPrJb 19 (1969), S. 131–137
  • Ders.: Bogu­mil Goltz. Wei­te des Geis­tes – Inten­si­tät des Her­zens, WPrJb 20 (1970), S. 117–124
  • Rudi Tren­kel: Bogu­mil Goltz aus Wan­de­rer durch Deutsch­land und Öster­reich, WPrJb 7 (1957), S. 135–138