Vor­sit­zen­der:

Dr. Chris­ti­an Tiet­ze
Ilmen­au­er Str. 31, 28205 Bre­men
Tele­fon: 0421–44 64 79
E‑Mail: drtietze@​gmx.​de

Grün­dungs­jahr und ‑ort:
1945 oder 1946 in Bremen

Grün­der:
Pfar­rer Ger­hard Tietze

Hei­mat­kreis­ver­tre­ter

  1. Pfar­rer Ger­hard Tietze
  2. Major Horand Henatsch
  3. Ober­staats­an­walt Dr. Chris­ti­an Tietze

Akti­vi­tä­ten:

  • Hei­mat­kreis­tref­fen beim jähr­li­chen „Kul­mer Tag“ in Nienburg
  • Bis 2008  Rei­sen nach West­preu­ßen in unre­gel­mä­ßi­gen Abständen

Entwicklung und Geschichte des Heimatkreises 

Bereits 1945 begann Ger­hard Tiet­ze, die Mit­glie­der der ehe­ma­li­gen evan­ge­li­schen Gemein­de Kulm zu sam­meln. 1946 fand in Bre­men der ers­te „Kul­mer Tag“ statt, den in den fol­gen­den Jah­ren bis 1974 jähr­lich bis zu 1000 Teil­neh­mer besuchten.

Horand Hen­atsch ver­leg­te die Tref­fen nach Nienburg/​​Weser, die Stadt sei­ner Sta­tio­nie­rung. Auf sei­ne Initia­ti­ve hin über­nah­men der Land­kreis Nien­burg und die

Stadt Nien­burg für Kulm die Patenschaft. 

Nach dem Tod von Horand Hen­atsch wur­de 2006 Dr. Chris­ti­an Tiet­ze zum Hei­mat­kreis­ver­tre­ter gewählt.

Patenschaft mit der Stadt Nienburg

Seit 1980 besteht eine Paten­schaft mit dem Land­kreis und der Stadt Nien­burg, die jedoch nur mit der Stadt Nien­burg gepflegt wird. Sie über­nimmt jeweils die Ver­sen­dung der Ein­la­dun­gen zum „Kul­mer Tag“, zu dem regel­mä­ßig der Bür­ger­meis­ter der Stadt erscheint und ein Gruß­wort spricht.

Der „Kulmer Rundbrief“

Pfar­rer Ger­hard Tiet­ze gab von 1945 bis 1974 jähr­lich den „Kul­mer Rund­brief“ heraus.

Wäh­rend die ers­ten Aus­ga­ben über­wie­gend gefüllt waren mit Adres­sen­an­ga­ben, ent­hielt der „Kul­mer Rund­brief“ in der Fol­ge­zeit neben Fami­li­en­an­zei­gen auch Auf­sät­ze, Berich­te, Reden und geschicht­li­che Abhandlungen.

Die voll­stän­di­ge Zei­tung (25 Aus­ga­ben) steht zur Ver­fü­gung und wird im Hau­se des Hei­mat­kreis­ver­tre­ters verwahrt.

Publikationen zur Stadt- und Kreisgeschichte sowie Bilddokumente

  • „Fest­schrift zur 725-​​Jahr-​​Feier der Stadt Kulm“, hrsg. Pfar­rer Ger­hard Tiet­ze, Bre­men 1957, geschicht­li­che und lite­ra­ri­sche Beiträge
  • Das 1982 von Horand Hen­atsch her­aus­ge­ge­be­ne Buch „Kulm an der Weich­sel – Stadt und Land im Wech­sel der Geschich­te 1232 – 1982“ ent­hält alle grund­le­gen­den Infor­ma­tio­nen über die Geschich­te sowie über die Bau- und Kir­chen­ge­schich­te der Stadt, über bedeu­ten­de Kul­mer, das Schul­we­sen, die Tier- und Pflan­zen­welt und den Hei­mat­kreis nach dem Ende des Krieges.

Veröffentlichungen über Dörfer im Kreis Kulm:

  • Egon Eisen­ber­ger /​​ Klaus-​​Peter Podew­ski:  Bro­so­wo bei Culm 1780 bis 1864, Lüneburg1983 (Lüne­bur­ger ost­deut­sche Publi­ka­tio­nen, Bd. 15)
  • Wolf­gang Künz­le: Von Czys­te bei Culm an der Weich­sel bis Rei­ne­au Kreis Kulm – Fak­ten, Bil­der und Berich­te über das west­preu­ßi­sche Dorf und sei­ne ehe­ma­li­gen Bewoh­ner, Bucken­hof 1995.
  • Albrecht Duwe: Damerau – Dorf und sei­ne Umge­bung im For­de­ner Weich­sel­bo­gen, Schick­sal von Land und Leu­ten durch die Zei­ten, Essen 1986.

Weitere Titel:

  • Marek G. Zielin­ski /​​ Anna Soborska-​​Zielinska: Kosci­ol Swie­tych Pio­tra i Paw­la w Chelm­nie [Die Kir­che St. Peter und Paul], Chełm­no 2005
  • Anna Soborska-​​Zielinska: From the histo­ry of Jewish com­mu­ni­ty in Chelm­no, (Text auch in Pol­nisch), Chełm­no 2007
  • Urzad Mias­tia Chelm­na: Ksie­ka Pam­iat­ko­wa 750-​​Lecia Pra­wa Chel­mins­kie­go, UMK Toruń 1988

Bilddokumente:

  • Map­pe mit ca. 30 Bil­dern von Kulm

Alle Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te ste­hen im Haus des Hei­mat­kreis­ver­tre­ters zur Verfügung.